Willkommen im Hegering Flotwedel!

Unser Hegering Flotwedel befindet sich im Südosten des Landkreises Celle und setzt sich aus 18 gemeinschaftlichen und 3 Eigenjagd-Revieren zusammen.

Auf einer Fläche von ca. 11.200 ha bejagen wir überwiegend Reh- & Schwarzwild. Aber auch Rotwild ist bei uns heimisch! Aus diesem Grund sind wir seit vielen Jahren auch teilweise gleichzeitig Mitglied der Hegegemeinschaft Ringelah-Müsse.

Als Mitglied der Jägerschaft des Landkreises Celle sind wir in der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. organisiert und ein anerkannter Naturschutzverband!

Für unser Niederwild sind wir überwiegend als Heger- & Pfleger im Einsatz. Mit der Nisthöhlenaktion und Wildackerflächen schaffen und erhalten wir Lebensräume und bejagen zeitgleich das Raubwild!

Um nicht nur Entwicklungen im Wildbestand durch unsere Streckenlisten zu beurteilen, nehmen wir auch mit allen Revieren an der Wildtiererfassung (seit 3 Jahren auch Gänseerfassung) in Niedersachsen teil.

Hier hält der Hegering Flotwedel die Spitze seit Bestehen der Wildtiererfassung hat er immer 100% geliefert.


Wie Sie sehen hegen & pflegen wir nicht nur in unseren Revieren, sondern auch unseren Hegering. Erfahren Sie auf unserer neuen Homepage mehr über unsere zahlreichen Aktionen in Sachen Naturschutz, Schieß- und Hundewesen, Jagdhornblasen.

Waidmannsheil!

Winfried Gajek

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Aktuelles

Schweinepest bringt Probleme

Jahreshauptversammlung mit Hegeschau des Hegerings Flotwedel

Am zweiten Wochenende im Februar  findet stets die  traditionelle Jahreshauptversammlung des Hegerings Flotwedel mit gleichzeitiger Hegeschau statt. Die Revierinhaber sind gemäß dem NLG (Niedersächsisches Landesgesetz)verpflichtet, die in einem Jagdjahr erbeuteten Trophäen von Rot-,Schwarz- und Rehwild der Öffentlichkeit zu zeigen.

Der Einladung des Hegeringleiters Winfried Gajek waren der stellv.  Kreisjägermeister Helge John, der Hegeringleiter des Hegerings Lachtetal Jürgen Meier, der Leiter der Hegegemeinschaft Ringelah/Müsse  Jürgen Laue und der Vertreter der Landesforst  der Revierförsterei Hänigsen Benjamin Evers  gefolgt.

John ging in seinen Grußworten (Foto1) auf die sich veränderten jagdlichen Herausforderungen ein. Einmal stellt die drohende ASP (Afrikanische Schweinepest) und die zunehmende Zahl der Neozoen (Nutria, Waschbär oder Marderhund)  an die Jägerschaft eine besondere jagdstrategische Anpassung dar. Dabei sollte man sich bei der Jagdausübung auf das beschränken, was der Gesetzgeber erlaubt. Die Nutzung illegaler Zieltechnik ist nicht gestattet und stellt einen Straftatbestand dar. Das waidgerechte Jagen sollte stets Vorrang haben.

Der Rückgang des Fasanen –und Rebhuhnbestandes  ist laut Untersuchungen der Tierärztlichen Hochschule, die für die Wildtiererfassung zuständig ist, sowohl auf Insektenmangel als auch auf die gestiegene Zahl der Raubwildbestände   zurückzuführen. Um dem Rückgang der Artenvielfalt auf den Agrarflächen entgegenzuwirken sollte jeder Revierinhaber das Gespräch mit Landwirten suchen, um  das Blühstreifenprogramm zu forcieren. H. John zeigte sich erfreut, dass viele Landwirte bereits angekündigt haben, sich an der Aktion „Celle blüht auf“ zu beteiligen. Die Cellesche Zeitung hat mit der Stiftung Life einen Partner gefunden, der die Aktion unterstützt und es dadurch möglich ist, das Saatgut für große Blühflächen gratis abzugeben.

Es folgte der Tätigkeitsbericht des Hegeringsleiters W. Gajek. Die Ferienpassaktion, die sich wie in jedem Jahr großer Beliebtheit erfreute, das Projekt Nisthilfen, das  durch die Bingo Stiftung und der Jägerschaft Celle unterstützt wurde, die Beteiligung an dem  10-jährigen Bestehen der Naturkontaktstation in Wathlingen  und viele andere  Aktivitäten tragen  in der Öffentlichkeit zur Akzeptanz der Jägerschaft bei. 

Die Ehrung für 25-jährige, für 40-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft im DJV (Deutscher Jagdverband)wurde mit viel Applaus bedacht ( Foto 2 ). W. Gajek dankte allen Geehrten für ihre langjährige Treue und erbrachten Leistungen.

Die Mitglieder des vorherigen Vorstands  Hegeringleiter W. Gajek, stellv.Hegeringleiter Stefan Hausmann und Kassenwart Hans-Jürgen Birkhoff wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

St. Hausmann analysierte  die angelieferten Trophäen.  Das Hegeziel (20% alte Böcke, 20% mittelalte Böcke und 60 % junge Böcke) wurde vom Revier Bockelskamp und Groß Eicklingen sicher erfüllt. Diese Reviere werden am Rehwildabend mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Klein Eicklingen hat das zweitbeste Hegeziel erreicht und erhält eine Silbermedaille. Andere Reviere kamen nicht in die Bewertung.  Die besten Abschussböcke haben gestreckt: Gold: Gunnar Claas Langlingen; Silber: Marius Bergmann Gut Wathlingen ;  Bronze:  S. Seutler Langlingen . Ausgezeichnet werden auch die Reviere, die die besten Fuchsstrecken je 100 ha aufwiesen: Nienhagen West, gefolgt von Paulmannshavekost und Wiedenrode.

Drei Jäger erhalten die Bronzemedaille für den Abschuss abnormer Böcke: Herbert Liersch (Oppershausen), Jann Thimm (Wathlingen Gut) und Frank Schwarz (Nienhagen Ost)

Die Medaillen bzw. Urkunden werden am Rehwildabend überreicht.

Hauptrednerin  auf  der  Versammlung war Frau Dr. M. Jasper, die aus dem Veterinäramt Celle informierte. Schwerpunkt ihrer Ausführungen war die ASP. Diese hoch ansteckende, anzeigepflichtige Viruserkrankung mit seuchenhaftem Verlauf  befällt ausschließlich Haus-und Wildschweine. Informations-und Aufklärungsarbeit, Verbreitungsverlauf in Europa, Einschleppung der ASP über den osteuropäischen Raum nach Deutschland, Meldung von Fallwild und Probenahme  bei erlegten /verendeten Sauen und Einhaltung grundlegender Regeln der Hygiene stellten Hauptinhalte ihres Vortrages dar.

Götz Grimm                          

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

 Foto 1:  v.l.n.r. : Helge John, Hans-Jürgen Birkhoff, Winfried Gajek

Foto 2: v.l.n.r.  : Detlef Hildebrandt, Thorsten Hohnemann,   Hans-Heinrich Heidmann,  , Helge John,  Winfried Gajek , Vinzenz Ahmann

 

 

 

Grünkohlessen der Schießgruppe des Hegerings Flotwedel

 

Die Schießgruppe des Hegerings Flotwedel  schießt einmal im Monat am Sonntag im Schießpark Celler Land in Scheuen. Geschossen wird Trap, Skeet oder auch auf den lfd. Keiler. Organisiert wird  das  Schießen von dem  Schießobmann  Dieter Lüddecke . Unterstützt wird er dabei vom Stellvertreter Willi Heck.  Im Dezember findet dann das Jahresabschlussschießen statt, an dem die besten Schützen ermittelt werden.

Im Januar fand beim traditionellen Grünkohlessen  auf dem Pröve Hof in Eicklingen  die Ehrung der drei Erstplatzierten statt. Die Ehrung wurde durch den Schießobmann vorgenommen. Hans-Jürgen Birkhoff erreichte den 1. Platz, gefolgt von Henning Scheller auf Platz 2 und Falco Kiss auf Platz 3.

( Foto 1:  v.l.n.r.H.J.Birkhoff, D.Lüddecke, H.Scheller  F.Kiss )

Der regelmäßig am Schießen teilnehmende Schütze Jürgen Engers  würdigte die Arbeit von D.Lüddecke und W.Heck und überreichte ihnen ein Präsent.

( Foto 2: v.l.n.r  W. Heck, D. Lüddecke , J. Engers. )

Für eine Überraschung sorgte der Schütze Manfred Stünkel (Foto 3).

Er übernahm die Kosten für das Grünkohlessen und die  Getränke. Die  Teilnehmenden dankten es ihm mit gebührendem  Applaus. Die Bläsergruppe des Hegerings sorgte mit ihren musikalischen Beiträgen für den entsprechenden Rahmen.

( Fotobilder Götz Grimm )

Götz Grimm

Bingo-Umweltstiftung fördert Nisthilfen im Hegering Flotwedel

Die Niedersächsische Bingo - Umweltstiftung ( NBU) unterstützt die Jägerschaft Celle mit 7390,0O Euro.Damt sind drei Viertel der Kosten für 305 Nistkästen gedeckt.Der Hegering Flotwedel hat sich mit der Bitte an die NBU gewandt, diese Mittel über die Jägerschaft Celle für das Nisthilfe - Projekt zu beantragen. Die Nisthilfen für Eulen, Vögel und Fledermäuse sind von 12 Revieren desHegerings bestellt worden.Die Nisthilfen fördern aus Sicht des NBU die Biodiversität, denn vor allem auf land-und forstwirtschaftlichen Flächen fehlen geeignete Nistplätze und Nahrungsangebote. Angebracht werden diese Nistkästen von den einzelnen Revierinhabern überwiegend an Waldrändern, an Waldlichtungen, aber auch an Äckern und Grünland.

Götz Grimm

 

 

"Rücksichtsvolles Miteinander" Hunde und Jäger im Dialog

Boy M. Matzen vom Hegering Flotwedel nahm dieses Motto zum Anlass, in einen Dialog mit Hundebesitzern zu treten. Wenig Öffentlichkeitsarbeit und Konflikte zwischen Hundebesitzern und Jägern formten in der Vergangenheit den teilweise angespannten Umgang miteinander.

Aus der Idee  wurde ein gemeinsames Veranstaltungsprojekt von Nadine Geißler (zertifizierte Hundetrainerin v.d. Tierärztekammer Hannover und Inhaberin der „Hundeschule in Celle“) und Herrn Boy Matzen (Revierinhaber Sandlingen/Schepelse vom Hegering Flotwedel). Ein „rücksichtsvolles Miteinander“ setzt Aufklärung und Wertschätzung voraus.

19 Hundebesitzer/Innen wurden im Sandlinger Wald von Herrn Matzen, Frau Geißler, dem Hegeringleiter Winfried Gajek zu einem gemeinsamen Hundespaziergang begrüßt. Die Teilnehmer/Innen haben sich sehr über die Ihnen entgegengebrachte Ehre der Jagdbläser des Hegering Flotwedels  gefreut.  Herr Stefan Hausmann (Mitpächter und Förster der BFG Landwirtschaftskammer) ließ die Teilnehmer/Innen den Wald mit anderen Augen sehen und erläuterte fachkundig die heimische Tierwelt, Tierschutz und forstwirtschaftliche Belange. Amüsiertes Erstaunen löste Stefan Hausmann aus, als er der Gruppe bewusst werden ließ, dass alle in einem „Dachsklo“ standen. Wie Fuchs und Dachs zusammen leben und sich das Wild aufhält beeindruckte. Frau Geißler ergänzte durch wichtige Hinweise für den Hund und das strukturiert aufgebaute Rückruftraining.

Nach dem Spaziergang referierte  Herr Matzen mit einen kreativen Powerpoint Präsentation in der hundefreundlichen Gaststätte Allerparadis in Langlingen, bei Kaffee und Kuchen für die Teilnehmer. Ein Einblick „Hinter die Kulissen der Jagd“, Rechtliche Grundlagen, Reviersystem in Deutschland, Märchen und Mythen, echte Gefahren in der freien Landschaft, Wolfsmonotoring, Natur und Umwelt im Wandel, Umweltbelastungen, neue Ansätze der modernen Jäger u.a. in der Hundehaltung- und Erziehung, zahlreiche Natur- und Tierschutzprojekte des Hegerings und vieles mehr. Herr Matzen ebnete durch seine fachliche und kritische Auseinandersetzung mit den Themen, sowie Authentizität, Offenheit und Wertschätzung einen neuen Weg für ein „Rücksichtsvolles Miteinander“. Wie viel Natur-, Arten -und Tierschutz vom Hegering Flotwedel betrieben wird erstaunte genauso, wie die vielen zeitintensiven ehrenamtlichen Arbeiten der Jäger, die noch hinzu aus eigenen Mitteln gezahlt werden.

Die Veranstaltung bekam so viel positiven Zuspruch, dass weitere Veranstaltungen  geplant sind.

Götz Grimm

 

 

 

 

Kinder erkunden mit Jägern die heimische Pflanzen-und Tierwelt

21 Kinder hatten sich zur diesjährigen Ferienpassaktion des Hegerings Flotwedel angemeldet. In seiner Begrüßungsrede betonte der Hegeringleiter Winfried Gajek wie wichtig es ist, sich mit Jagd und Natur auseinanderzusetzen und sich zu informieren. Die Jägerschaft bietet sich hierfür als Botschafter der Jagd förmlich an. Als Naturschützer vermitteln Jäger Verständnis für die Umwelt und sind ehrenamtlich und oft mit eigenen finanziellen Mitteln im Natur-und Artenschutz tätig.

Die Bläsergruppe des Hegerings zeigte mit einigen Jagdsignalen ihr Können. Interessiert lauschten die Kinder den Ausführungen zur Bedeutung  der Jagdsignale und dem Gebrauch der Jagdhörner früher und heute.

Bevor die Kinder  mit den Jägern  die Hochsitze besteigen konnten, wurde ihnen an verschiedenen Stationen  erklärt,  wie  Jagdhunde ausgebildet werden und was diese zum jagdlichen Einsatz erlernen müssen, z.B.“ Verlorensuche“ oder die Arbeit  auf einer Schweißfährte (siehe Foto 1) .  An einer weiteren Station wurde den Kindern an einem Infomobil (siehe Foto 2) verschiedene Wildpräparate  und Trophäen gezeigt. Jäger Götz Grimm beantwortete  ausführlich die Fragen der Kinder. Die Lebens-und Verhaltensweisen dieser Tiere standen dabei im Mittelpunkt. Dabei wurden nicht nur das Erkennungsbild und die Besonderheiten erklärt, wie z.B. das Abwerfen des Gehörns,  des Geweihs  oder  die Unterschiede in der Lebensweise der Schleiereule oder der Waldohreule , sondern auch  wie der Jäger  erkennt, dass diese Tiere  in seinem  Revier vorkommen.  Spuren oder Schäden ,wie z.B. Schälschäden durch Rotwild, Verbissschäden durch Rehwild oder das Aufwühlen ( Brechen) durch das Schwarzwild sind Anzeichen dafür.

 

Die Zeit bis zum Eintreffen der Jäger aus den einzelnen Revieren verging wie im Flug. Mit Getränken und Bockwürstchen stärkten sich Kinder und Jäger für die anstehende Pirsch in den heimischen Revieren.

Ab 19.00 Uhr gingen  die Kinder mit den Jägern auf die Pirsch und erst nach Einbruch der Dunkelheit kehrten sie zum „Schüsseltreiben“ zurück. Begeistert erzählten sie,  was sie gesehen bzw. erklärt bekommen haben: Ricken mit Kitzen, Böcke, Sauen, Fasane, Fegestellen usw.

Götz Grimm

Die Jagdhornbäser blasen zur Begrüßung

Hegeringleiter Winfried Gajek begrüßt die Ferienkinder

Ferienpasskinder bei der Hundeausbildung

Ferienpasskinder beim Infomobil

 

 

 

 
 
 
 

Thomas Ebel spendet Poloshirts für die Bläsergruppe des Hegerings Flotwedel

Die Jagdhornbläser des Hegerings Flotwedel sind von Thomas Ebel LVM - Versicherung mit  Poloshirts neu eingekleidet worden. Die Freude bei den Jagdhornbläsern war groß, weil diese Poloshirts auch mit dem Logo des Hegerings Flotwedel gekennzeichnet sind.

GötzGrimm

 

 

Hubertusgottesdienst 2018

Pastorin Christine Schirrmacher gestaltete am 11.11.2018 in der St.Johannis Kirche in Langlingen einen Hubertusgottesdienst,  der erstmals neben der Orgelmusik  von der neu gebildeten Bläsergruppe des Hegerings Flotwedel unter der Leitung von Jens Klaus( 1.Reihe rechts)  musikalisch begleitet wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Jagdhornbläser die Kirchenbesucher zu Glühwein und Schmalzbroten ein. Auch in diesem Rahmen brachten  die Bläser Jagdsignale zu Gehör.

Götz Grimm                                                                             Foto: Winfried Gajek

Aktuelles des DJV

18.04.2019 09:10
Hase Wiese

An Ostern bringt der Hase die Eier. Das weiß jedes Kind. Dabei handelt es sich um einen noch recht jungen Brauch. In Deutschland gilt der Osterhase erst seit dem 19. Jahrhundert als Überbringer der Ostereier. Wie ist Meister Lampe auf das Ei gekommen? Eier sind ein Symbol für Fruchtbarkeit. Und auch der Hase als solches gilt seit Jahrhunderten aufgrund seiner Fortpflanzungskraft als Fruchtbarkeitssymbol.

17.04.2019 10:15
Rebhühner im Mais

Mitte April haben Deutscher Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) zum Niederwildsymposium „Klartext statt Ausreden – die Biodiversität in Feld und Wiese muss eine Zukunft haben!“ eingeladen. Über 400 Vertreter aus Jagd, Naturschutz, Wissenschaft und Politik diskutierten in Mainz über potentielle Lösungsansätze und Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Viele Zeigerarten der Feldflur wie Kiebitz und Fasan sind bedroht. Besonders alarmierend ist die Entwicklung des Rebhuhns.

17.04.2019 09:08
Hartwig Fischer mit Nistkästen

„Installing Nistkästen … please wait“, hatte der Deutsche Jagdverband (DJV) auf Facebook und Twitter Anfang März veröffentlicht und damit auf die beginnende Brutsaison hingewiesen. Einige „Tierschützer“ fühlten sich bemüßigt, mit Kommentaren das Naturschutzengagement der Jägerinnen und Jäger abzuerkennen. Eine verbale Entgleisung, die sich persönlich gegen DJV-Präsident Hartwig Fischer richtete, hat nun ihr konsequentes Ende gefunden: Schmerzensgeld in der Währung „Nistkästen“ zugunsten der Vogelwelt.

11.04.2019 06:26
Frühjahrspopulationen und Nettozuwachsraten in den Großlandschaften Deutschlands im Jahr 2018*

(Mainz, 11. April 2019) Im Frühjahr 2018 gab es auf Feldern und Wiesen durchschnittlich 12 Feldhasen pro Quadratkilometer – ein Tier mehr im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist der Bestand bundesweit seit etwa 10 Jahren auf vergleichsweise niedrigem Niveau stabil. Über dem Bundes-schnitt liegt Rheinland-Pfalz mit 15 Tieren pro Quadratkilometer. Je nach Region schwanken die Hasenzahlen stark. Die meisten Tiere leben im Nordwestdeutschen Tiefland.

09.04.2019 13:54
Gewilderte Giraffe

Tierrechtsorganisationen behaupten derzeit medienwirksam, Jagd sei verantwortlich für den Rückgang von Giraffen in ganz Afrika. Sie wollen damit auf die 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) Einfluss nehmen, die Ende Mai in Asien stattfindet. Diese Falschinformation widerlegen der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd in Deutschland (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV): In den afrikanischen Ländern, die nachhaltige Jagd erlauben, haben sich die Bestände einiger Unterarten der Giraffe in 40 Jahren nahezu verdreifacht.